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MIT ALLEN SINNEN GENIESSEN
Weinaromen sind sehr vielfältig. Der erste Schritt zur Weinkennerschaft ist die Spurensuche nach Aromen, und die führt nur über die Sinne.
Die Farbe des Weines ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Zum einen von der Rebsorte, der Art der Gärführung und des Ausbaus, insbesondere der Intensität des Kontaktes mit Sauerstoff, vom pH-Wert, der Schwefelung und der Reifezustand des Weines.
Die Farbtönung wird mit Begriffen wie granatrot, ziegelrot, purpurrot, kirschrot, rubinrot, schwarzrot bei den Rotweinen beschrieben. Die Farbdichte bedeutet, der Wein ist strahlend, leuchtend, glanzhell, lebendig, klar, sauber oder aber glanzlos, gebrochen, stumpf, fahl, verschleiert, unsauber, matt, trüb oder wolkig ist.
Genuss spielt sich nicht nur auf der Zunge ab, sondern ganz wesentlich auch in der Nase. Die Geschmacksknospen der Zunge lassen uns nur die vier Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig erkennen. Der Geruchssinn kommt auch beim Schmecken des Weines ins Spiel. Aromen gehen vom Wein in die Atemluft über und gelangen beim Ausatmen in die Nase.
Der Geruchssinn ist ein primärer Sinn, dessen Eindrücke direkt im Stammhirn verabeitet werden und nur schwer zu erfassen sind. Geruchsbeschreibungen bedienene sich daher bekannter Assoziationen. Fruchtaromen sind beispielsweise sehr vielfältig, es handelt sich um Zitrusfrüchte, Beeren-, Kern- oder Steinobst. Weitere Differenzierung ergibt sich darin, ob es sich um rohes, getrocknetes oder gekochtes Obst handelt.

 

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